Ich will ehrlich sein: Ich habe nie einen "Po" gehabt. Ich habe zwei Kinder, einen Bürojob und eine Beziehung zu Squats, die daraus besteht, dass ich an einem schlechten Abend zu Hause 10 Stück mache und es dann drei Wochen lang wieder vergesse.
Vor einem Monat sah ich eine Anzeige für den Gymfit EMS Booty Trainer 2.0. Mein erster Gedanke: "klassischer Instagram-Betrug." Mein zweiter Gedanke: "aber 30 Tage Rückgaberecht..."
Hier ist, was in den nächsten 21 Tagen passiert ist. Ich habe jeden Tag Tagebuch geführt. Nichts gefiltert, nichts gesponsert — ich habe meinen eigenen bezahlt.
Das Paket kam nach zwei Tagen an. Darin waren der Trainer selbst (weiches Silikon, fühlt sich sofort hautfreundlich an), ein USB-Kabel, ein elastischer Hüftgürtel und eine Anleitung.
Das Erste, was mich überraschte: keine Gel-Pads. Ich habe schon TENS-Geräte getestet und gehasst, wie schnell die Gel-Pads austrocknen. Dieses hat integrierte Silikonelektroden. Einmalkauf, fertig.
Ich befestigte ihn, stellte die Intensität auf Stufe 1 von 6, und drückte auf Start. Die ersten Kontraktionen fühlten sich an wie ein pulsierendes Kneten — als würde jemand im Takt mit dem Daumen auf den Po drücken. Nicht unangenehm. Nur ... ungewohnt.
Nach 20 Minuten schaltete sich das Gerät von selbst aus. Ich stand auf. Und ich schwöre: ich habe meine Gesäßmuskeln zum ersten Mal seit Jahren gespürt. Nicht wund. Nur ... wach.
Drei Tage drin. 20 Minuten auf dem Sofa um 21:30, während wir einen Krimi schauten. Mein Mann fragte, was von meiner Sofaseite so "summt". Ich zeigte es ihm. Er zuckte mit den Schultern.
Das Merkwürdige: Mein Po ist empfindlich. So wie nach einem ordentlichen Beintraining im Gym. Aber ich habe keine einzige Squat gemacht.
Ich lese mich ein wenig ein. EMS (Electrical Muscle Stimulation) wird in Physiotherapie und Reha seit den 70ern eingesetzt. Es sendet elektrische Impulse direkt an die Muskelfasern. Der Unterschied zu normalem Training: Man aktiviert tiefere Fasern, die man sonst meist verpasst.
Das ist der Tag, an dem ich merkte, dass es funktioniert.
Ich zog meine normalen Jeans an — die, die ich seit etwa zwei Jahren habe und die hinten immer "ein bisschen flach" saßen. Sie spannten über dem Po.
Nicht unangenehm eng. Nur ... sie füllten sich auf eine Weise, wie sie es vorher nicht getan hatten. Ich machte ein Foto im Ganzkörperspiegel. Ich verglich es mit einem Bild von Tag 1. Der Unterschied war subtil, aber echt.
Ich freue mich inzwischen auf den Abend, an dem ich ihn anlege. Nicht, weil ich diszipliniert bin — sondern weil es Teil der Netflix-Routine geworden ist. Du nimmst die Fernbedienung, du nimmst den Booty Trainer.
Sonntagsessen bei Mama. Meine Schwester — die viermal pro Woche trainiert und immer "die Durchtrainierte" war — schaut mich an und fragt, ob ich mit dem Training angefangen habe.
Ich musste nur lachen. "Nein. Ich habe nur ein Teil angelegt, während ich fernsehe."
An diesem Punkt merke ich, dass ich es mir nicht einbilde. Ich bin auf Stufe 4 am Gerät gegangen. Die Programme wechseln zwischen Kontraktion und Pulsieren — wenn ich "Lift" wähle, spüre ich die Muskeln aus einem ganz anderen Winkel arbeiten als bei Bürotätigkeit.
Ich nehme inzwischen auch die Treppe statt den Aufzug, was extrem untypisch für mich ist.
Drei Wochen. 21 Sitzungen. 420 Minuten Gesamtanwendung. Das sind die Ergebnisse:
Was ich nicht erwartet hatte: die Veränderung darin, wie ich mich selbst fühle. Nicht "wow, jetzt habe ich den perfekten Po" — eher "ich hatte eigentlich die ganze Zeit Glutes, sie wurden nur nie aktiviert."
Ich mache weiter. Nicht 21 Tage am Stück — aber 4–5 Mal/Woche, vor dem Fernseher. Es ist so wenig Aufwand, dass es dumm wäre, es nicht zu tun.

Ja. Aber nicht allen. Das ist keine Wunderkur. Es ist ein Werkzeug, das die häufigste Ursache dafür beseitigt, dass Po-Training scheitert — man hat keine Zeit, mag kein Gym oder hat nach zwei Wochen keine Lust mehr. Pack ihn in die Netflix-Routine, und du hast schon gewonnen.

Top-bewerteter Booty Trainer 2026 · 30 Tage Rückgaberecht